Kommunal

Finanzierung für Stadtwerke und Wärmenetze

Wir bringen den Umbau von Netzen und Erzeugung in eine Struktur, die der Markt finanziert und die Gremien beschließen können.

Ausgangslage

Das Investitionsprogramm ist größer, als Bilanz und Gesellschafter tragen können.


Kommunale Wärmeplanung, Umbau der Erzeugung und Netzausbau fallen in dasselbe Jahrzehnt. Wir strukturieren diese Programme finanzierbar und führen sie an den Markt, ohne die bestehenden Hausbankbeziehungen zu ersetzen: die Sparkasse oder Landesbank bleibt im Kreis, bekommt aber einen Prozess, in dem sie sich messen lassen kann. Daneben stehen Förderbanken, Versicherer und Infrastruktur-Debt-Fonds, die kommunale Risiken zeichnen.

Schwerpunkte

  • Kommunale Wärmeplanung (WPG)
  • BEW-Förderung
  • Fernwärme & Großwärmepumpen
  • KWK & Wärmespeicher
  • Strom-, Gas- und Wärmenetze

Profil

Stadtwerke, Netz- und Erzeugungsgesellschaften.

Regulierte Erlöse, steuerlicher Querverbund, Vollrückgriff auf den Versorger ohne Mithaftung der Kommune, Entscheidung über kommunale Gremien.

Strukturen & Instrumente

  • Konsortialkredit und Förderkredite
  • Projektfinanzierung (Projektgesellschaftsebene)
  • Schuldschein und Namensschuldverschreibung
  • Mezzanine- und Hybridkapital
  • Beteiligungs- und Partnermodelle

Häufige Fragen

Fragen zur Finanzierung kommunaler Versorger


Bleibt der steuerliche Querverbund erhalten, wenn wir das Wärmeprojekt ausgliedern?
Das hängt davon ab, auf welcher Ebene Ihrer Unternehmensgruppe der Querverbund besteht und wie die Projektgesellschaft dort angebunden wird. Eine eigene Projektgesellschaft macht das Vorhaben für Projektfinanzierer zeichenbar, kann aber den Verlustausgleich im Querverbund kosten. Wir rechnen beide Wege gegeneinander, also das Vorhaben im Versorger mit Vollrückgriff und die ausgegliederte Struktur mit ihrem steuerlichen Preis. Die steuerliche Würdigung erstellt Ihr Steuerberater; wir sorgen dafür, dass sie vorliegt, bevor die Struktur festgelegt wird.
Wie lässt sich ein Wärmenetz finanzieren, dessen Anschlussquote erst über die Jahre wächst?
Mit einer Struktur, die den Hochlauf der Anschlussquote abbildet. Dazu gehören tilgungsfreie Anlaufjahre, an Meilensteine gekoppelte Auszahlungen und ein Kapitaldienst, der auf den bereits gesicherten Anschlusssockel dimensioniert ist. Die BEW-Förderung ist Teil der Kapitalstruktur und wird von Beginn an eingerechnet.
Wie fügt sich das in die Gremienlogik ein?
Der Prozess richtet sich nach dem Sitzungskalender Ihrer Gremien. Wir erstellen eine entscheidungsreife Vorlage mit Varianten und Bewertungskriterien und legen die Termine so, dass die Beschlüsse rechtzeitig fallen. In der Regel bedeutet das neun bis zwölf Monate Vorlauf. Die Unterlagen sind so aufgebaut, dass der Aufsichtsrat sie ohne zusätzliche Erläuterung nachvollziehen kann.

Wenn das Investitionsprogramm in die Gremien geht.

Struktur, Volumen und Zeitachse gehören früh nebeneinandergelegt, weil Gremienzyklen den Takt vorgeben. Für die Vorbereitung lohnt ein Gespräch, bevor die Beschlussvorlage steht. Vertraulich, gern gemeinsam mit Ihrer Finanzabteilung.