Unternehmen

Finanzierung für Mittelstand und Corporates

Wir verhandeln Ihre Refinanzierung unabhängig von Hausbankinteressen, mit Kapitalmarkt-Erfahrung auf Ihrer Seite des Tisches.

Ausgangslage

Ihre Bank verhandelt Kreditverträge täglich, Sie alle paar Jahre. Wir sorgen für Augenhöhe.


Eine über Jahre gewachsene Hausbankbeziehung trägt den laufenden Finanzierungsbedarf zuverlässig. Bei der nächsten Refinanzierung, beim Zukauf oder beim Covenant-Reset sitzen damit nicht automatisch die passenden Kapitalgeber am Tisch. Diese Lücke schließen wir. Ob Verlängerung im Bestand, Aufnahme weiterer Institute oder eine Struktur über Debt Funds, Förderinstitute und Kapitalmarktinstrumente: Wir öffnen das Feld und führen den Prozess bis zum Abschluss. Der Wettbewerb unter den Kapitalgebern ist dabei der Hebel, den ein bilaterales Gespräch nicht hergibt. Die gewachsenen Bankbeziehungen bleiben erhalten.

Schwerpunkte

  • Working Capital & Betriebsmittel
  • Maschinen & Anlagen
  • Standort- & Kapazitätserweiterung
  • Betriebsimmobilien
  • Energie- & Effizienzinvestitionen
  • Nachfolge & Anteilsübertragungen

Profil

Mittelstand, Familienunternehmen, Konzerntöchter und börsennotierte Gesellschaften.

Gruppen-Cashflow mit Vollrückgriff, gewachsener Bankenkreis, Finanzierung als Nebenaufgabe der Geschäftsführung.

Strukturen & Instrumente

  • Konsortialkredit und bilaterale Linien
  • Schuldscheindarlehen
  • Unitranche und Mezzanine
  • Asset-based: Factoring, Leasing, Sale-and-lease-back
  • Förderkredite (KfW, Landesförderinstitute)

Häufige Fragen

Fragen zur Unternehmensfinanzierung


Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Refinanzierung?
Wir empfehlen, zwölf bis achtzehn Monate vor Fälligkeit mit der Refinanzierung zu beginnen. Der Prozess selbst dauert je nach Zuschnitt wenige Wochen bis etwa ein Jahr, der verbleibende Abstand ist Puffer für einen zweiten Anlauf. Zu diesem Zeitpunkt ist die Linie außerdem noch keine kurzfristige Verbindlichkeit in der Bilanz, und der Zeitdruck liegt nicht bei Ihnen. Bei einem Start sechs Monate vor Fälligkeit wird der Verhandlungsspielraum spürbar kleiner.
Unsere Linien sind bilateral gewachsen. Lohnt der Schritt zum Konsortialkredit?
Sobald die Zahl der Verträge Entscheidungen bremst. Jede bilaterale Linie bringt ein eigenes Vertragswerk, eigene Covenant-Definitionen und eine eigene Verhandlung mit, sobald ein Zukauf, eine Sicherheitenfreigabe oder eine Anpassung ansteht. Ein Volumen, das keine Bank allein stellen will, ist bilateral ohnehin nicht erreichbar. Eine Konsortialfazilität bündelt das in einem Vertrag mit einer Fälligkeit und einem Agenten. Dafür gilt ein einheitliches Covenant-Paket für alle Banken, auch für die, die Ihnen bisher den größten Spielraum gelassen hat, und der Dokumentationsaufwand zu Beginn ist deutlich höher. Häufig ist eine Zwischenstufe sinnvoll, etwa eine Kernfazilität im Konsortium und daneben bilaterale Linien für Avale und Saisonspitzen.
Was passiert, wenn ein Covenant reißt?
Dann kommt es vor allem auf die Vorbereitung an. Gehen Sie früh mit einer erklärten Abweichung, einem belastbaren Forecast und einem konkreten Anpassungsvorschlag auf die Bank zu, verhandeln Sie über Waiver und angepasste Konditionen. Je länger die Bank auf diese Informationen wartet, desto schwieriger wird das Gespräch. Wir bereiten diese Gespräche vor und führen sie gemeinsam mit Ihnen.

Wenn die nächste Fälligkeit näher rückt.

Refinanzierungen brauchen Vorlauf, damit mehr als der bestehende Kreis infrage kommt. Melden Sie sich, bevor der Zeitplan die Struktur bestimmt. Der Austausch bleibt vertraulich, unabhängig davon, was daraus wird.